Falls ihr euch fragt, ob ein Burger, ein Bier und ein Ouzo am Vorabend eines 10-km-Laufs die optimale Nahrung sind: Nein.
Das sieht jetzt nach einer schön zurecht gelegten Ausrede aus, aber hätte ich auf den ersten 3 Kilometern beim Lichtenauer Wasserlauf nicht diese nervigen Schmerzen in der Magengegend gehabt, die mich zu Gehpausen zwangen, hätte es dieses Mal bestimmt geklappt mit der Zielzeit von unter einer Stunde. Hätte Hätte Hätte. Hat es aber nicht ganz.

Irgendwie ging es dann aber nach einer Weile und so konnte ich noch ein bisschen Gas geben. Also bin ich doch ganz zufrieden. Und Spaß hatte ich auch. Obwohl es anfangs wirklich eine Qual war…

Die Strecke war schön, quasi komplett an der Spree entlang. Das Wetter hätte fast nicht optimaler sein können und auch die Running-Playlist hat sich positiv ausgewirkt. Das nächste Mal erreiche ich dann bestimmt meine Zielzeit.
Natürlich steht der Spaß im Vordergrund und es das regelmäßige Training tut dem Körper gut, aber so ein bisschen Ehrgeiz und ein realistisches Ziel haben auch ihren Reiz. Dazu kommt noch, dass ich vor 6 Jahren ganz locker in 56 Minuten gelaufen bin. Es kann einfach nicht sein, dass ich das nicht mehr schaffe. u_u
Das war also nach dem BIG25 (ich berichtete) der zweite Versuch in diesem Jahr. Jetzt bin ich umso motivierter und werde demnächst schauen, wo man dieses Jahr noch teilnehmen könnte. Jemand ‘ne Idee?