✎ Blog & Bleistift
Hallo. Ich bin Anna-Lena. Hier sammle ich meine Fotos und schreibe über Dinge wie Musik, Internet und Berlin.

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Informationen, Filter und Freunde.

Geht das nur mir so? Ich finde es ziemlich schwierig, auf twitter, facebook, google+ etc die Balance zu halten zwischen Informationen die ich brauche und Leuten, die ich mag, und entsprechend das heraus zu filtern, was mich interessiert.

Da muss man sich Filter, Listen, Gruppen, Streams, Circles und Whatever einrichten und das alles verwalten… Irgendwie anstrengend. Aber es muss sein.

Mein Ziel: vereinfachen und reduzieren. Einfach ist immer besser und weniger ist mehr.

Twitter ist mein Lieblingsnetzwerk, da schaue ich oft rein und möchte möglichst nur Dinge lesen, die interessant, neu und inspirierend sind. Mittlerweile bin ich schon eine ganze Weile auf Twitter und meine Nutzungsweise hat sich verändert. Ich möchte nichts mehr über “Social Media” lesen, sondern Infos zu Start-Ups, Technik, Fotografie, Events, Musik, Minimalismus und zwischendurch ein paar unterhaltsame Tweets. Was ich nicht in meiner Timeline lesen möchte sind Dinge wie ständige Eigenwerbung, Fußball-Tweets, nichtssagende Foursquare Check-Ins, langweilige automatisierte Tweets, sowie Retweets von Erwähnungen in Massen-#ff oder “Favstar-Picks”. Alles öde. Und manche Leute twittern einfach zu häufig.

Trotzdem kann es sein, dass ich Leute auf Twitter mag, obwohl sie nicht (oder nicht mehr) über die Dinge schreiben, die ich gerne in meiner täglichen Timeline habe.

Diese Leute möchte ich natürlich trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Lösung: ich füge sie auf Facebook als Freund hinzu oder (falls wir uns nicht so gut kennen) subscribe ich ihre öffentlichen Updates auf Facebook oder stecke sie in einen Circle bei google+. Außerdem richte ich eine “extended timline”-Liste auf Twitter ein, in die ich dann ab und zu rein schaue. Und dann hoffe ich einfach, dass diese Leute mit nicht übel nehmen, wenn ich ihnen nicht mehr folge. <3 Alternativ kann man es natürlich auch alles sehr ernst nehmen, mich hassen oder beleidigt sein. Das darf jeder selbst entscheiden. Bei meinem Facebook-Profil gibt es übrigens auch die Subscribe-Funktion. Just in Case. ;)

Abwechslung und frischer Wind sind auch super. Je nach Lust und Laune nehme ich völlig neue Leute mit neuen Themen und Gedanken in meine Timeline auf oder verabschiede mich wieder von anderen.

Facebook ist bei mir mittlerweile ziemlich voll. Die Updates von 511 “Freunden” und 551 Fanseiten prasseln auf mich ein. Meine Motivation, das ganze Zeug durchzulesen ist nicht sehr groß, aber es könnte ja immer etwas interessantes dabei sein, also überfliegt man es eben meistens doch. Und es ist leider immer noch der schnellste und einfachste Weg Freunde bzw Bekannte oder Unbekannte zu kontaktieren.

Google+ blubbert so vor sich hin. Ich empfinde es nicht als leer - da passiert schon irgendwie was. Ich finde dort zum Beispiel eher mal einen guten Artikel als bei Facebook. Die Filtermöglichkeiten sind gefühlt etwas besser, da man schon beim Hinzufügen eines Kontakts entscheiden muss, in welchen Circle jemand passt. Auch die Möglichkeit nach Hashtags zu suchen nutze ich ab und zu. So richtig geil ist es aber auch nicht. 

Kleines Fazit: bei Twitter hole ich mir Infos in konzentrierter Form von circa 200 Twitter-Accounts denen ich folge. Da schau ich täglich rein. Facebook ist zum Kontakthalten da.

Ich liebe das Internet und die ganzen Leute und Informationen darin. Aber:

Wer nicht filtert, dem platzt wahrscheinlich früher oder später der Kopf.

Wie macht ihr das so?

Und: Es wird zunehmend ungemütlich, dass facebook und google den Hals nicht vollkriegen und unsere Daten für ihre Internet-Welt-Herrschaft an alles und jeden verkaufen. Aber das ist wieder ein anderes und viel komplizierteres Thema. u_u

 |   Mai 19 2012  

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