Schatten am See // Konstanz
Bei der re:publica gab es diese Plastikstühle, auch monoblocs genannt. Wenn man sich auf der Veranstaltung in einen der Stühle verliebt hatte, konnte man diesen kaufen. Ich habe mich heute dann doch noch entschieden zwei Stühle in meine Wohnung zu stellen. Deshalb war ich heute auf dem Heimweg vom Büro mit einem gelben Plastikstuhl unterwegs.
Und da dachte ich mir, wenn ich den schon dabei habe, kann ich auch eine kleine Fotoserie machen:
Der gelbe Plastikstuhl unterwegs durch Berlin. Vom Flur im Büro bis vor meine Wohnungstüre.
Geht das nur mir so? Ich finde es ziemlich schwierig, auf twitter, facebook, google+ etc die Balance zu halten zwischen Informationen die ich brauche und Leuten, die ich mag, und entsprechend das heraus zu filtern, was mich interessiert.
Da muss man sich Filter, Listen, Gruppen, Streams, Circles und Whatever einrichten und das alles verwalten… Irgendwie anstrengend. Aber es muss sein.
Mein Ziel: vereinfachen und reduzieren. Einfach ist immer besser und weniger ist mehr.
Twitter ist mein Lieblingsnetzwerk, da schaue ich oft rein und möchte möglichst nur Dinge lesen, die interessant, neu und inspirierend sind. Mittlerweile bin ich schon eine ganze Weile auf Twitter und meine Nutzungsweise hat sich verändert. Ich möchte nichts mehr über “Social Media” lesen, sondern Infos zu Start-Ups, Technik, Fotografie, Events, Musik, Minimalismus und zwischendurch ein paar unterhaltsame Tweets. Was ich nicht in meiner Timeline lesen möchte sind Dinge wie ständige Eigenwerbung, Fußball-Tweets, nichtssagende Foursquare Check-Ins, langweilige automatisierte Tweets, sowie Retweets von Erwähnungen in Massen-#ff oder “Favstar-Picks”. Alles öde. Und manche Leute twittern einfach zu häufig.
Trotzdem kann es sein, dass ich Leute auf Twitter mag, obwohl sie nicht (oder nicht mehr) über die Dinge schreiben, die ich gerne in meiner täglichen Timeline habe.
Diese Leute möchte ich natürlich trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Lösung: ich füge sie auf Facebook als Freund hinzu oder (falls wir uns nicht so gut kennen) subscribe ich ihre öffentlichen Updates auf Facebook oder stecke sie in einen Circle bei google+. Außerdem richte ich eine “extended timline”-Liste auf Twitter ein, in die ich dann ab und zu rein schaue. Und dann hoffe ich einfach, dass diese Leute mit nicht übel nehmen, wenn ich ihnen nicht mehr folge. <3 Alternativ kann man es natürlich auch alles sehr ernst nehmen, mich hassen oder beleidigt sein. Das darf jeder selbst entscheiden. Bei meinem Facebook-Profil gibt es übrigens auch die Subscribe-Funktion. Just in Case. ;)
Abwechslung und frischer Wind sind auch super. Je nach Lust und Laune nehme ich völlig neue Leute mit neuen Themen und Gedanken in meine Timeline auf oder verabschiede mich wieder von anderen.

Facebook ist bei mir mittlerweile ziemlich voll. Die Updates von 511 “Freunden” und 551 Fanseiten prasseln auf mich ein. Meine Motivation, das ganze Zeug durchzulesen ist nicht sehr groß, aber es könnte ja immer etwas interessantes dabei sein, also überfliegt man es eben meistens doch. Und es ist leider immer noch der schnellste und einfachste Weg Freunde bzw Bekannte oder Unbekannte zu kontaktieren.
Google+ blubbert so vor sich hin. Ich empfinde es nicht als leer - da passiert schon irgendwie was. Ich finde dort zum Beispiel eher mal einen guten Artikel als bei Facebook. Die Filtermöglichkeiten sind gefühlt etwas besser, da man schon beim Hinzufügen eines Kontakts entscheiden muss, in welchen Circle jemand passt. Auch die Möglichkeit nach Hashtags zu suchen nutze ich ab und zu. So richtig geil ist es aber auch nicht.
Kleines Fazit: bei Twitter hole ich mir Infos in konzentrierter Form von circa 200 Twitter-Accounts denen ich folge. Da schau ich täglich rein. Facebook ist zum Kontakthalten da.
Ich liebe das Internet und die ganzen Leute und Informationen darin. Aber:
Wer nicht filtert, dem platzt wahrscheinlich früher oder später der Kopf.
Wie macht ihr das so?
Und: Es wird zunehmend ungemütlich, dass facebook und google den Hals nicht vollkriegen und unsere Daten für ihre Internet-Welt-Herrschaft an alles und jeden verkaufen. Aber das ist wieder ein anderes und viel komplizierteres Thema. u_u
pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk bschk pv zk bschk pv zk pv bschk zk pv zk bschk pv zk pv bschk zk bschk pv bschk bschk pv kkkkkkkkkk

Einfach oben stehenden “Text” kopieren und bei google translate eingeben, auf Deutsch einstellen und abspielen lassen (kleiner Lautsprecher rechts unten im Feld).
Ist nicht neu, aber ganz lustig.
/ via tausend Quellen, u.a. Blogrebellen 2010
für Emily :)
Gestern habe ich bei Instagram mein 700. Foto gepostet. Das ist gar nicht mal so wenig.
Anfang 2011 habe ich mir die App runtergeladen und dann meine dreimonatige Praktikumszeit in Berlin festgehalten. Die Fotoserie aus der Zeit heißt BERLINSTAGRAM. Dann gibt es da noch meinen Herbst 2011 in Bildern oder den Februar im Quadrat.
Ich mag die App immer noch ganz gerne, obwohl meine Post-Frequenz abgenommen hat. Das liegt daran, dass ich mich irgendwann dazu entschlossen habe jedes Instagram Foto via ifttt automatisch hier auf dem Blog zu veröffentlichen. Da versucht man dann natürlich, irgendwie nur Fotos zu machen, die es wert sind hier zu landen…
Wie dem auch sei: Ich feier hiermit mein 700. Instagram-Foto und werde weiterhin nicht so gut wie nie mein Essen fotografieren. ;)
Statigram hat mir ein außerdem paar Statistiken ausgespuckt:


Heute mit relativ zufällig ausgewählten Stücken von Friska Viljor, Johnossi und Modeselektor. Mindestens einer dieser Songs macht euch bestimmt wahrscheinlich vielleicht gute Laune. Und wenn ihr schon gute Laune habt, dann wird sie damit einfach NOCH besser!*
*keine Garantie für Launeverbesserung. Musik ist schließlich Geschmackssache.
Neulich habe noch fragend geschrieben: “10 km in unter einer Stunde?”. Und jetzt, fünf Tage nach dem Lauf beim BIG25, ist es Zeit für eine Antwort:
Nein.

Ich habe es nicht ganz geschafft, aber irgendwie doch. Nach einer Stunde und 8 Sekunden (!!) kam ich ins Ziel. Wäre es beim Start nicht so wahnsinnig kuschelig eng gewesen, hätte es bestimmt geklappt. Aber genau diese Masse an Menschen, nämlich exakt 10478 Läufer, haben mich währenddessen motiviert. Der Lauf an sich hat Spaß gemacht und ging gefühlt total schnell um. Das beste war jedoch die Ankunft im Olympiastadion, die letzten Meter auf der blauen Bahn und der verzweifelte zu spät angesetzte Sprint beim Blick auf die Uhr.

Joa. So 10 Minuten nachdem ich im Ziel war, kam dann auch schon der erste Läufer über 25 km ins Ziel. Ein neuer Weltrekord durch den Kenianer Dennis Kimetto in 01:11:18 - Wahnsinn!

Finisher-Medaille in T-shirt Form. Wer kommt denn auf so eine Idee?!
Was ich gelernt habe: meine Zeit ist stark abhängig von der Tagesform, von meiner Motivation bzw. dem Willen UND vom Wetter. (eine Woche vorher beim eher lustlosen Trainingslauf habe ich 01:05 gebraucht, da war es extrem schwül. Beim BIG25 war es eher kühl)
Fazit: Ich bin zufrieden mit der Aktion und werde das bestimmt wieder mal machen.
Läuft.
Dieser Mix ist aus drei Gründen empfehlenswert: er erinnert an die re:publica #tassebier Abschlussparty, treibt gut an (taugt zum Arbeiten) und ist einfach mal wieder was anderes als das Elektro-Zeug was ich in letzter Zeit hauptsächlich gehört habe.
Hört’s euch an:
/via blogrebellen, natürlich.
Morgen findet der BIG 25 in Berlin statt. Man konnte sich bei der Anmeldung entscheiden zwischen 25 km, HM-Strecke, und 10 km. Bescheiden und genügsam wie ich bin wählte ich die 10 km lange Strecke.
Heute holten wir die Startunterlagen ab. Auch ein unglaublich hässliches T-Shirt war dabei.

Seit Ende Februar bin ich regelmäßig draußen im Kreis gerannt. Anfangs wirkte sich die Anmeldung beim BIG 25 ziemlich motivierend aus, zuletzt fühlte ich mich jedoch immer mehr von mir selbst unter Druck gesetzt. Beim Lauf dachte ich nicht “juhu ich hab mich aufgerafft und es ist ja so schön hier mit Musik im Ohr im Kreis zu rennen” sondern immer öfter so etwas wie “Och nö, ich muss unbedingt mal schneller werden, wenn ich die Strecke in unter einer Stunde laufen will.”
Also: schaffe ich Morgen die 10 km in unter einer Stunde?
Keine Ahnung. Wird wahrscheinlich knapp. Und die re:publica hat mich auch ganz schön fertig gemacht. Und aufgeregt bin ich übrigens auch noch. u_u